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Veröffentlichungen, Vorträge, Leseproben im Wortlaut
Entspringen des Augenblicks
Vom Ende, vom Anfang
Von Dr. Johannes Oberthür 2025, 255 S., brosch.
ISBN 978-3-495-98979-1
E-Book 978-3-495-98980-7 (Fermenta philosophica)
Wir wissen von nichts als dem Augenblick. Sein immer neues Aufgehen ist unsere einzig unverlierbare Erfahrung. In ihr präsentiert sich das Ganze der Wirklichkeit in ihrem Mit- und Füreinander wie eine Naturgestalt oder ein Kunstwerk. Auch dort sind Material und Sinn, Erscheinen und inneres Erleben ineinander verschränkt. Der Künstler und Philosoph Johannes Oberthür relativiert unsere Vorstellung einer Welt in zeitlicher Abfolge. Dagegen entwirft er eine an der Kunst orientierte Phänomenologie des voraussetzungslosen Erscheinens jenseits von Kausalität und Dualismus. Für Oberthür ist Realität keine Sequenz von Ereignissen, sondern ein Sich-Ereignen ohne Grund und so letztlich Geheimnis –: das Urphänomen der Lichtung von Welt. der ewigen Wiederkunft
Friedrich Nietzsche - Das Lesen neu lesen
Johannes Oberthür im Interview mit Mersolis Schöne und Joel Szonn im Berliner Atelier 2017.
Das Gespräch als Youtube-Video findet sich unter diesem Link: Video
Johannes Oberthür spricht aus der Perspektive seiner eigenen künstlerischen und philosophischen Praxis über Friedrich Nietzsche und das Lesen. Er beschreibt seine Nietzsche-Lektüre als Befreiungsmoment und das Lesen als Gespräch, als Wiederkäuen und als Bewegung über das Buch hinaus in eine eigene Erfahrung. Oberthür plädiert für ein gründliches und kritisches Lesen und setzt sich dabei von einer rein akademischen Nietzsche-Lektüre ab. Er spricht über die Verinnerlichung von Texten, über den Widerspruch als eine Form, in der Nietzsches Schriften über den Text hinaus auf die eigene Lebenssituation verweisen, über die ewige Wiederkehr des Gleichen als eine zentrale Lehre Nietzsches und über Nietzsches Verhältnis von Kunst und Wahrheit. Johannes Oberthür liest aus „Also sprach Zarathustra“, Dritter Teil, „Vom Gesicht und Räthsel“
Lachendes Rätsel - Nietzsche und das Paradox der ewigen Wiederkunft
Vortrag zur Tagung "Nietzsche und die Lebenskunst", Potsdam, 17. September 2016
Zum Download der pdf-Datei (420 KB) klicken sie bitte HIER
NICHTS als Provokation?
Zur Diskussion über die Bedeutung von Frei-Raum, Vortrag, gehalten im Württembergischen Kunstverein, Stuttgart, 2001
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